(manufactum.de)
Während niederschlagsfreier Hitzeperioden im Sommer kann es vorkommen, dass der im Frühjahr frisch aufgesetzte Kompost zu trocken wird. Erkennbar ist das an einer rissigen Oberfläche und bröckeligen Struktur des Materials sowie dem Auftreten von Ameisen. Um zu verhindern, dass sich die für die Zersetzungsprozesse wichtigen Regen- und Kompostwürmer zurückziehen und die Rotte zum Stillstand kommt, müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Es wird benötigt:
Werkzeug und Zubehör: Schaufel, Gießkanne mit Brause, gegebenenfalls organischer Flüssigdünger, gegebenenfalls luft- und wasserdurchlässige Folie zur Abdeckung des Kompostes.
Ursachen für zu trockenen Kompost
Durch die anfängliche Erhitzung und spätere Abkühlung des Materials ist Wasser verdunstet. Fällt nicht genug Niederschlag, um den Verlust auszugleichen, wird das Material trockener.
Der Kompost wurde falsch angelegt: zu wenig feuchtes und/oder zu viel trockenes, verholztes Material verwendet.
Der Komposthaufen wird nicht ausreichend beschattet.
Abhilfe bei zu trockenem Kompost
Die fehlende Feuchte künstlich zuführen und den Kompost durchdringend mit einer Brause wässern. Der Rotteprozess kommt schneller wieder in Gang, wenn dem Gießwasser etwas flüssiger, organischer Blumendünger oder ein sogenannter Kompostbeschleuniger (zum Beispiel „Humofix“) beigegeben wird.
Den Kompost umsetzen, gut durchmischen und mit feuchten Materialien wie Rasenschnitt, Obst- oder Gemüseabfällen anreichern.
Den Kompost abdecken bzw. schattieren. Dazu eignet sich eine flächendeckende Schicht aus Grasschnitt oder eine luft- und wasserdurchlässige (Mulch-)Folie. Am besten ist es, den Kompost früher im Jahr mit wüchsigen, nährstoffliebenden Pflanzen wie Kürbis oder Kapuzinerkresse zu bepflanzen, die ihn mit ihren Blättern beschatten.
Nun sind sie da, die neuen Termine für das Jahr 2025.